
Ein klassischer Manschettenknopf
Sie sind zeitlos elegant. Mit Bedacht ausgewählt, vollenden Sie jedes Outfit stilsicher und charismatisch. Klassische Hemd Manschettenknöpfe erleben dieser Zeiten eine wahre Renaissance. Kein Wunder also, dass Manschettenknopf nicht gleich Manschettenknopf ist. Was früher eher funktional war, muss heute auch besonders ansprechend gestaltet und klassischen Schick aufweisen können. Herrenschmuck soll in der Regel viel mehr durch Qualität, als durch zahlreiche Variationen überzeugen. Der moderne Mann trägt daher nicht die jedermanns Hemd Manschettenknöpfe. Männerschmuck muss dem Anlass entsprechen und gibt viel mehr über seinen Träger preis, als es ihm selbst vielleicht lieb ist. Es ist also an der Zeit, den Manschettenknöpfen für Hemden auf den Grund zu gehen und die besten Kaufempfehlungen aufzuführen.
Ein kurzer Ausflug in die Geschichte
Herrenschmuck gab es besonders üppig und mannigfaltig im alten Ägypten. Soviel steht fest. Ob Tutanchamun aber mit Manschettenknöpfen für Hemden begraben wurde, bleibt zu bezweifeln. Erstmals in der Geschichte tauchten Manschettenknöpfe aus Silber, gern auch aus Gold oder mit Diamanten besetzt, um 1780 auf. Dieses Privileg blieb zweifelsohne den Reichen und Adligen vorbehalten. Zur Zeit der industriellen Revolution war es nun möglich, Manschettenknöpfe aus Emaille als Massenware herzustellen. Der moderne Männerschmuck erreichte die gesellschaftliche Mittelklasse. Die klassischen Manschettenknöpfe aus Silber erlebten ihren Modehype besonders in der 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Knopf ist nicht gleich Knopf – Männerschmuck in Variation

Manschettenknöpfe aus Silber
Er muss die Umschlagmanschette am Hemd schließen können. Soviel zur Funktion. Die restliche Gestaltung ist eine Frage des Geschmacks und darüber lässt sich bekanntlich streiten. Ein doppelter, farbiger Seidenknoten mit einem Gummiband stellt die schlichteste Form des Manschettenknopfs dar. Gerade im Bereich der Materialien werden keinerlei Grenzen gesetzt. Manschettenknöpfe aus Silber und Gold gehören dort wahrlich zu den unspektakulärsten Variationen. Wer Akzente setzen will, trägt seinen Schmuck aus Leder, Edelstein oder sogar Holz. Die Knöpfe werden unverwechselbar und offensichtlich noch hochwertiger, kann man auf ihnen die Initialen des Trägers lesen.
Grundsätzlich kann man diesen zeitlosen Schmuck jedoch in drei große Variationsfamilien einteilen. Der klassische Knopf ist schlicht, elegant, passt sich jedem Outfit unaufdringlich an und ist absolut zeitlos. Oftmals sind diese in gebürsteter Stahloptik zu finden und überzeugen mit ihren ruhigen Formen.
Für den Träger mit Sinn für Humor gibt es die sogenannten Funknöpfe. Ob Totenkopf, Tacker, Würfel oder Spruch – dem Spaß wird auch hier keine Grenze gesetzt. Sicherlich ist es ratsam, die Knöpfe dem Anlass entsprechend zu wählen. Ein Totenkopf bei der Aufsichtsratssitzung oder gar bei einer Beerdigung hat nur wenig Charme. Solche Gimmicks sollten wohl dosiert und dezent eingesetzt werden.
Wer es eher farbenfroh mag, greift auf Stoffmanschettenknöpfe zurück. Die hochwertigste dieser Formen findet man sicherlich als Seidenschmuck. Der Träger sollte aber, gerade bei farbigem Schmuck, darauf achten, dass Hemd und Krawatte ein rundes Gesamtbild abgeben. Komplementärfarben heißt hier das Zauberwort.
Gut und günstig? – Auf die Qualität kommt es an

Mann der sich einen Manschettenknopf anbringt
Wie bei jedem Schmuckstück, klafft auch hier eine überdimensionale Preisspanne zwischen schlicht und “mehr geht nicht”. Nach oben hin gibt es definitiv keine preislichen Grenzen. Das ist Fakt. Für einen schlichten Knotenmanschettenknopf aus 333er Gold muss der stilbewusste Mann schon um die 600,- Euro bereithalten. Darf noch ein Brillant dabei sein, so verdoppelt sich der Preis recht schnell. Gewiss zählen diese Beispiele zu den Extremfällen. Aber auch namenhafte Designer lassen sich die kleinen Schmuckstücke gut bezahlen. Ab 200,- Euro trägt man nicht mehr länger Hausmarke, sondern exklusiven Edelschmuck. Hochwertigen Silberschmuck bekommt man bei diversen Herrenausstattern schon ab ca. 70,- Euro. Generell gilt es, auf die Qualität zu achten. Optisch ansprechende Knöpfe für unter 10,- Euro gibt es nämlich wie Sand am Meer, halten jedoch nicht das, was sie versprechen. Ein ruiniertes Maßhemd durch mangelhafte Färbung oder schlichte Materialfehler ist ärgerlich und rechtfertigt sicher den Kauf hochwertigerer Knöpfe.
Wer online kauft, spart bares Geld.
Im gut sortierten Einzelhandel bekommt man eine übersichtliche Auswahl präsentiert. Der potentielle Käufer darf hier die Fühl- und Trageprobe direkt vor Ort machen. Die Beratung eines kompetenten Fachverkäufers ist sicherlich durch nichts zu ersetzen. Das auserwählte Schmuckstück kann direkt am nächsten Tag im Büro oder bei einem wichtigen Termin ausgeführt werden. Für diese Vorteile des “analogen” Shoppings muss der Kunde in der Regel mit einem finanziellen Mehraufwand rechnen. Die gleiche Qualität zu günstigeren Konditionen erhält der Käufer ohne Frage in einem Onlinestore. Unabhängig von Öffnungszeiten und begrenzter Auswahl, kann sich der Kaufinteressierte in aller Ruhe durch die verschiedensten Modelle klicken und so ganz ungezwungen zu seiner Kaufentscheidung finden. Auch hier empfehlen sich Preisvergleiche. Denn wie im Einzelhandel auch, ist Onlineshop nicht gleich Onlineshop. Besonderes Augenmerk sollte auf die geschäftlichen Rahmenbedingungen gelegt werden. Versanddauer, Zahlungsmodalitäten und Garantien haben dabei oberste Priorität und sollten bei der Schnäppchenjagd nicht vernachlässigt werden. Einen seriösen Onlineversandhandel erkennt man jedoch an diversen Prüfzeichen und an positiven Kundenbewertungen.
So steht dem Shoppingvergnügen nichts mehr im Wege.